18.10. – 06.11.
„Sixteen-year-old Meridian has been surrounded by death ever since she can remember. As a child, insects, mice, and salamanders would burrow into her bedclothes and die. At her elementary school, she was blamed for a classmate’s tragic accident. And on her sixteenth birthday, a car crashes in front of her family home—and Meridian’s body explodes in pain.
Before she can fully recover, Meridian is told that she’s a danger to her family and hustled off to her great-aunt’s house in Revelation, Colorado. It’s there that she learns that she is a Fenestra—the half-angel, half-human link between the living and the dead. But Meridian and her sworn protector and love, Tens, face great danger from the Aternocti, a band of dark forces who capture vulnerable souls on the brink of death and cause chaos.“
Die Leseprobe hörte sich sehr interessant an *les*
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„My world was, and is, me and death. It’s a lonely place to live, but I thought things were getting better. My name is Meridian Sozu, and I was wrong.“
Meridian Sozu ist eine Fenestra – ein Fenster durch das Seelen in den Himmel gelangen. Schon seit ihrer Geburt kommen die Sterbenden zu ihr – zunächst nur Insekten, doch je älter sie wird umso größer werden die Tiere, bis schließlich auch Menschen ihr Licht sehen.
An ihrem 16. Geburtstag beginnen die Ereignisse sich zu überschlagen – ihre Eltern schicken sie allein auf die Reise zu ihrer Tante, die ebenfalls eine Fenestra ist und ihr alles Nötige beibringen soll. Wir begleiten Meridian auf ihrem Weg eine richtige Fenestra zu werden, Tens kennen und lieben zu lernen und zu lernen ihren Instinkten zu vertrauen, um ihren eigenen Weg zu finden…
Die Leseprobe klang so interessant, dass ich das Buch sofort kaufen musste. Auch der Anfang der Geschichte ist recht spannend. Sobald Meridian aber bei ihrer Tante angekommen ist, lässt die Spannung nach, wird kaum noch aufgebaut und mitreißende Passagen werden sehr schnell wieder aufgelöst.
Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich das Buch zu Ende gelesen hatte, dabei hat es gerade 300 Seiten. Meine Erwartungen lagen höher und ich muss sagen, ich fand die Geschichte etwas enttäuschend.
Das Ende kommt relativ plötzlich und es geschehen dann viele Dinge auf einmal, was ziemlich hektisch wirkt. Es bietet allerdings Raum für eine Fortsetzung.
Insgesamt fand ich die „Hintergrundgeschichte“ über Fenestras, Aternocti, den Tod, den Himmel und die Hölle sehr interessant und die Idee gefällt mir, sie hat viel Potenzial. Aber der Aufbau des Buches und der Schreibstil der Autorin – die für mich weniger spannend waren – hätten den Konflikt besser unterstreichen und mehr aus der Geschichte herausholen können.
